Der Inwangsan (仁王山) ist ein 338 m hoher Granitberg im Herzen Seouls, direkt westlich des Gyeongbokgung-Palastes. Obwohl es ein Anfängerweg ist, der in 1 bis 2 Stunden den Gipfel erreicht, bieten sich vom Gipfel aus Ausblicke auf den Gyeongbokgung-Palast, das Hanok-Dorf Seochon, den N Seoul Tower auf dem Namsan und den Bugaksan. "Ein Berg, den man besteigt, nachdem man den Gyeongbokgung-Palast besichtigt hat" – es ist die lohnenswerteste Wanderung in Seoul, perfekt für ausländische Touristen, die nach dem Besuch des alten Palastes in hanbok gleich weiterwandern möchten.
| Punkt | Inhalt | |---|---| | Höhe | 338 m (Granit-Felsenberg) | | Schwierigkeit | ★☆☆ Anfänger (Hin- und Rückweg zum Gipfel 2–3 Stunden) | | Lage | Grenze zwischen Jongno-gu und Seodaemun-gu, Seoul (westlich des Gyeongbokgung-Palastes) | | Anreise | U-Bahn-Linie 3, Stationen Gyeongbokgung, Dongnimmun (Unabhängigkeitstor), Muakjae (zu Fuß) | | Haupteingänge | Sajik-Park, Cheongun-Park (Hügel des Dichters Yun Dong-ju), Dongnimmun (Seonbawi) | | Beste Zeit | Sonnenuntergang bis Nachtansicht (Lichter der Innenstadt Seouls + Han-Fluss) |
In Seoul gibt es auch den Bukhansan und den Namsan, aber für ausländische Reisende ist der Inwangsan tatsächlich am besten geeignet.
Von Beombawi (Fels der Tiger) auf dem Gipfelgrat und vom Gipfel aus bietet sich ein freier Blick auf den Cheongwadae (Blaues Haus) und den Gyeongbokgung-Palast.
Vom Gipfel aus sieht man, mit dem Gyeongbokgung-Palast als Mittelpunkt, die Hanok-Dächer von Seochon, den N Seoul Tower auf dem Namsan, den Bugaksan und den Ansan, wobei sich Stadtgebäude und Berge überlappen. Bei Sonnenuntergang, wenn die Lichter in der Stadt angehen, verwandelt es sich in einen beliebten Ort für Nachtansichten.
Entlang des Inwangsan-Rückens sind die Mauern der Hanyangdoseong (Stadtmauer von Joseon) noch erhalten. Der Weg entlang der Mauer ist nicht nur eine einfache Wanderung, sondern ein Weg durch 600 Jahre Geschichte der Hauptstadt Seoul. Er verbindet sich mit dem Bugaksan-Abschnitt und führt zum "Hanyangdoseong Sunseong-gil" (Mauerweg).
Der Seonbawi (Meditationsfelsen) am Westhang des Inwangsan ist ein riesiger Felsen, der aussieht, als würde ein Mönch sein Gewand tragen, und war seit alters her eine schamanische Kultstätte, die von Betenden aufgesucht wurde. Direkt darunter befindet sich das Guksadang, ein Gut-Schrein, in dem schamanische Gottheiten verehrt werden und der als nationales Kulturerbe gilt. (1925 vom Namsan zum Inwangsan verlegt.) Eine Route, die ausländischen Besuchern einen starken Eindruck hinterlässt, da sie den traditionellen koreanischen Glauben direkt erleben können.
Tiger vom Inwangsan: Der Berg ist berühmt für die Legende des "Inwangsan-Tigers" aus der Joseon-Dynastie. Heute erinnern daran noch Tigerstatuen.
Der Osthang des Inwangsan ist zugleich Seochon (Westdorf). Das Susindong-Tal, das von Gyeomjae Jeong Seon gemalt wurde, ist restauriert, und zwischen den Hanok-Gassen reihen sich kleine Cafés, Restaurants und Galerien aneinander. Es ist eine natürliche Route, die Wanderung in Seochon bei einer Tasse Tee oder einer Mahlzeit ausklingen zu lassen.
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